
Erstmals seit Beginn des Krieges sind Iraner und Amerikaner in Pakistan an einem Tisch zusammengekommen. Die Kontrolle über die Strasse von Hormuz erweist sich als einer der zentralen Streitpunkte.
Das neue Entry-Exit-Regime soll Europa besser vor Terroristen und Mafia-Banden schützen. Gewisse Staaten bekunden Mühe mit der fristgerechten Einführung.
Eigentlich wollte Donald Trump dem Skandal um Jeffrey Epstein möglichst wenig Aufmerksamkeit schenken. Nun rückt ausgerechnet seine Frau die Affäre wieder ins mediale Scheinwerferlicht.
China wartet nicht auf den richtigen Moment für einen Angriff, es nutzt eine Methode der Abschreckung und Anbindung. Die Strategie zeigt bereits Erfolge, wie das Treffen der taiwanischen Oppositionsführerin mit Xi Jinping zeigt.
Erste Gespräche zwischen den verfeindeten Staaten sollen am kommenden Dienstag in Washington beginnen. Iran gerät durch die diplomatische Offensive in ein Dilemma.
Israel und die USA haben seit Kriegsbeginn Dutzende iranische Politiker und Militärs gezielt getötet. Wer gibt in Iran den Ton an?
Während die USA mit Iran verhandeln, beraten 40 Staaten über eine mögliche Mission im Persischen Golf. Auch Deutschland verfügt in einigen Bereichen über viel Erfahrung.
Besuch in einem Land, das um seine Identität ringt.
Die Bundeswehr braucht Zehntausende neue Betten und Milliarden für ihre maroden Standorte. Der Ausbau gewinnt an Tempo, doch es muss noch schneller gehen.
Mehrfach schlug Kiew eine Feuerpause über Ostern vor – nun willigt Moskau ein. Knapp eineinhalb Tage soll es keine Angriffe geben.
Beim Treffen zwischen den Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas und der nationalchinesischen Partei Kuomintang (KMT) werden die Gemeinsamkeiten betont. Doch die KMT spricht nicht für ganz Taiwan.
Die Ukraine war immer ein Zugland. Seit Kriegsbeginn ist die Eisenbahn aber viel mehr als nur ein Verkehrsmittel. Eine Reise auf Schienen durch das Land.
Er wollte nur einen guten Job in Russland und wurde zum Kanonenfutter Moskaus gegen die Ukraine: Tony aus Kenya erzählt dem Afrikakorrespondenten Samuel Misteli seine Geschichte.
Russland füllt dank hohen Energiepreisen seine Kriegskasse. Die Ukraine greift deshalb gezielt Anlagen für den Export von Öl und Gas an. In der Nacht auf Montag traf es den Hafen von Noworossisk.
Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine ist in Nordosteuropa auf eine neue Art näher gerückt. Auch wenn durch fehlgeleitete Drohnen noch keine nennenswerten Schäden entstanden sind, werfen die Vorfälle Fragen auf.
Die NZZ hat die hybriden Attacken im Norden Europas ab dem Sommer 2023 protokolliert. Die Daten zeigen ein beunruhigendes Bild.
Gaza befindet sich im Schatten des Iran-Kriegs. Jetzt läuft ein Ultimatum von Donald Trumps Board of Peace aus.
Der Krieg am Golf ist vorerst vorbei, doch sein geopolitisches Echo wird lange nachhallen. Das gilt auch für die Europäer. Sie werden ihren kapitalen Fehler in diesem Konflikt noch zu spüren bekommen.
Mark Rutte hat mehr als zwei Stunden lang mit Donald Trump gesprochen. Dabei bekam er wohl den Zorn Trumps zu spüren. Angeblich plant Trump, die europäischen Nato-Mitglieder zu bestrafen, die den Iran-Krieg nicht unterstützen wollten.
Zum zweiten Mal in drei Jahren müssen Libanons Christen mit ansehen, wie der Hizbullah ihr Land in den Abgrund reisst. Viel ausrichten können sie dagegen nicht – ausser beten.
Schon im Kulturkampf der 1990er Jahre war der Antisemitismus der Spaltpilz der Konservativen. Er ist es auch heute noch.
Gerald und Francesca Knaus versuchen in ihrem Buch die europäische Einigung im Stil der Nationalgeschichtsschreibung neu zu fassen. Doch das hat die EU nicht nötig.
Barbara Kent erlebte den ersten Atombombentest vor 80 Jahren in einem Ferienlager in New Mexico. Über das Schicksal der ersten Strahlenopfer wird bis heute geschwiegen. Besuch bei einer widerständigen Frau.
Schon Bismarck manipulierte Telegramme, um in den Krieg zu ziehen. Auch heute fürchten Diplomaten, dass ihre Berichte in falsche Hände gelangen – und sei es nur in die von böswilligen Kollegen.
Wenn die Waffen in der Ukraine endlich schweigen, wird der Konflikt nicht zu Ende sein. Statt Friede könnte ein prekärer Waffenstillstand die kommenden Jahrzehnte prägen, wie die Erfahrung aus anderen Kriegen zeigt.
Nach drei Jahren Zögern und Zaudern setzten die Amerikaner 1995 dem Töten auf dem Balkan ein Ende. Die Verhandlungen glichen einem klaustrophoben Kammerspiel.
Vor dem Parlament marschieren Anhänger des Diktators auf. In Bars voller Franco-Devotionalien wird er als Idol gefeiert. Spaniens verdrängte Vergangenheit belastet bis heute das gesellschaftliche Miteinander.
Sadistische Kriegstouristen aus Italien und anderen Ländern sollen in den neunziger Jahren Geld bezahlt haben, um in Sarajevo auf Zivilisten zu schiessen. Nun wurde in Italien Anzeige erstattet.
Das Verteidigungsministerium in London hat publik gemacht, wie Moskau Infrastruktur im Nordatlantik sabotieren wollte. Die geplanten Aktionen wurden jedoch rechtzeitig entdeckt, und der Schaden konnte verhindert werden.
Viktor Orban regiert Ungarn seit 2010. Bei der Wahl am Sonntag sieht er sich zum ersten Mal einem aussichtsreichen Herausforderer gegenüber. Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Wahl in Ungarn.
Der Iran-Krieg macht aus dem stillen amerikanischen Pontifex einen Friedenspapst – und aus dem Vatikan wieder eine politische Instanz.
Die Pariser Nationalversammlung hat den Weg für mehr Autonomie des Elsasses frei gemacht. Der Vorstoss soll die umstrittene Gebietsreform von 2015 korrigieren – möglich wurde er nur, weil auch das Rassemblement national von Marine Le Pen dafür stimmte.
Laut den Umfragen droht Ungarns Regierungschef am Sonntag eine schwere Niederlage. Die Hürde für Peter Magyar ist wegen der unfairen Bedingungen und eines auf den Fidesz zugeschnittenen Wahlrechts aber hoch.
Der amerikanische Vizepräsident riet vom Krieg gegen Iran ab. Nun soll Vance die Verhandlungen mit dem iranischen Regime in Islamabad leiten. Sein Erfolg oder Misserfolg könnte über seine Chancen auf die Präsidentschaft 2028 entscheiden.
Am Sonntag findet der erste Wahlgang statt. Das Volk ist desillusioniert von der Demokratie. Kommt die Familie des verstorbenen Autokraten Fujimori zurück an die Macht?
Nirgendwo in Mexiko verschwinden so viele Menschen wie im Gliedstaat Jalisco. Dahinter steckt Mexikos mächtigstes Kartell, aber auch korrupte Beamte. Die Angehörigen der Opfer müssen auch um ihr eigenes Leben fürchten.
Der Abschuss eines F-15-Kampfflugzeugs in Iran löste eine der aufwendigsten Rettungsaktionen der amerikanischen Militärgeschichte aus. Allmählich werden dazu immer mehr Details bekannt.
Donald Trump und sein Verteidigungsminister versuchen, den Waffenstillstand mit Teheran schönzureden. Bei der Rückkehr an den Verhandlungstisch werden die USA aber schwächer dastehen als vor dem Krieg. Und Israel unterläuft die Kampfpause.
Am Samstag treffen in der pakistanischen Hauptstadt erstmals Delegationen der beiden Kriegsparteien zu direkten Gesprächen zusammen. Ihre Positionen liegen weit auseinander. Ohne Verständigung droht eine Fortsetzung des Krieges.
In dieser Samstagsfolge von «NZZ Akzent» erzählt unser Afrika-Korrespondent von seiner Reise in den Sudan. Näher zur «schlimmsten humanitären Katastrophe der Welt».
Kaum eine Reederei wagt die Fahrt – denn Iran garantiert weiterhin kein freies Geleit. Teherans Blockade könnte indirekt dazu geführt haben, dass Israel Verhandlungen mit der libanesischen Regierung aufnimmt. Was bedeutet das für die Waffenruhe?
Schon die Portugiesen erkannten die strategische Bedeutung der Meerenge im Persischen Golf. Heute verdeutlicht Irans Blockade der Handelsroute die Relevanz der Golfregion für die Weltwirtschaft. Teheran wird sich diese «Waffe» nicht so einfach nehmen lassen.
Israel fliegt die heftigsten Angriffe gegen den Hizbullah seit Kriegsbeginn. Während Benjamin Netanyahu und Donald Trump behaupten, dass der Krieg in Libanon kein Teil der Feuerpause sei, beharrt Iran auf dem Gegenteil. Im Zedernstaat bröckelt die Waffenruhe bereits in den ersten Stunden.
Mit ihrer überbordenden Ästhetik passt die Unterhaltungsshow perfekt nach Asien. Aber die politischen Stolperfallen sind dort nicht kleiner als in Europa. Vielsagend ist, welche Länder bisher nicht mitmachen.
Die Vereinbarung der Waffenruhe zwischen Iran und den USA ist auch das Verdienst von Pakistans Armeechef Munir. Dabei war er nicht unbedingt prädestiniert als Friedensstifter.
Kosten für Bestattungen gehören in China zu den höchsten der Welt. Darum haben sich immer mehr Familien für eine Urnenbeisetzung in «Asche-Apartments» entschieden. Jetzt verbietet der Staat diese Praxis.
Peking unterstützt im Bürgerkrieg die Junta und einzelne Rebellenarmeen – für den Zugang zu seltenen Erden und zum Indischen Ozean. Während Myanmar zerteilt und zerstört wird, profitiert China.
Trotz hohen Opferzahlen hilft Nordkorea den Russen weiterhin im Ukraine-Krieg. Die Waffenbrüderschaft zahlt sich für Kim Jong Un aus – nicht nur finanziell.
Daniel Stelter ist einer der schärfsten Kritiker der deutschen Wirtschaftspolitik. Er sagt, dass nur radikale Veränderungen das Land noch retten würden – und verrät, wann er in die Schweiz auswandern würde.
Die Farmer bauen Brasilien mit hohem Tempo zur Agrarweltmacht aus. Nahrung und Energie werden dabei zum strategischen Trumpf – in wachsender Konkurrenz zu den USA.
Die derzeitige Debatte über Freihandel und Protektionismus greift zu kurz. Gefragt ist eine Diagnostik, die für jeden Sektor und jede Wertschöpfungskette vorausschauend die Verwundbarkeit und die strategischen Absichten der Handelspartner prüft.
Donald Trumps Politik erschüttert die wissenschaftliche Infrastruktur der USA. Und sie zwingt Europa, durch eigene Datenerhebung unabhängiger zu werden.
Peter A. Fischer, Georg Häsler und Beirut-Korrespondent Daniel Böhm diskutieren die Zukunft des Nahen Ostens.
Nur technisch sehr komplexe Raffinerien sind in der Lage, viele verschiedene Sorten zu verarbeiten. Das verleiht diesen Anlagen eine unterschätzte geopolitische Bedeutung.
Sowohl in Iran wie in Russland haben despotische Regierungen eine Widerstandsbewegung provoziert. Die iranischen Oppositionellen wollen einen demokratischen Umschwung. Die Russen dagegen träumen von unterschiedlichen moralischen Idealen.
Die SVP äussert sich zu den europapolitischen Nebenwirkungen ihrer Initiative nur sehr zurückhaltend. Noch vorsichtiger ist die Europäische Union.

Zu viele Autos und Motorräder: Das Grödner Joch soll künftig während der Sommersaison geschlossen werden. Andere Südtiroler Pässe könnten folgen.
Bisher blockiert Budapest ein von der EU beschlossenes 90-Milliarden-Euro-Paket. Doch dass der Ukraine sehr viel Geld fehlt, hat sie auch sich selbst zuzuschreiben. Der Grund: Korruption.
Nato-Chef Mark Rutte kam als Feuerwehrmann ins Weisse Haus. Doch der US-Präsident ist verärgert über Nato-Staaten, die den Irankrieg nicht mittragen. Welche Konsequenzen drohen jetzt?
Nach fünf Wochen seit Beginn des Iran-Kriegs liegen Zahlen zu Todesopfern, Verletzten und Bombenabwürfen vor.
Frankreich ist für viele Filmschaffende aus Hollywood zu einem Zufluchtsort geworden. Das liegt einerseits an Donald Trump, andererseits auch am Kalkül der Franzosen.
Yair Golan, Ex-General und Parteichef der Demokraten, kritisiert Premier Netanyahu für den Angriff auf den Iran: Israel sei jetzt in einer schlimmeren Lage als vorher. Golan sieht nur ein Kriegsziel.
Die britische Regierung glaubt weiterhin, dass eine Rückgabe an Mauritius «der beste Weg» sei. Doch wegen einer US-Militärbasis auf der Insel stellt sich Donald Trump quer.
Dschibutis Präsident Guelleh sichert sich eine sechste Amtszeit. Gegenkandidaten gab es nur einen. Das winzige Land am Roten Meer bleibt ein geopolitischer Knotenpunkt unter Familienkontrolle.