
Mit einem radikalen Zugriff auf den Afrika-Roman «Trophäe» punktet Schauspielchef Roger Vontobel in Bern. Seine Uraufführung stellt unbequeme Fragen an die koloniale Vergangenheit der Stadt.
Die Schauspielerin hat in einer Talkshow über «digitale Gewalt» gesprochen. Dass auch die deutsche Justizministerin an der Sendung teilnahm, sorgte für Kritik.
Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.
Ein Juwelier in seinem Blut, ein Märchenprinz in einer Märchenstadt, wer Klischees mag, ist mit der Folge «Goldraub» bestens bedient.
Im Kunsthaus Zürich sind pornografische Blätter ausgestellt, die im Paris des 19. Jahrhunderts für Aufheulen sorgten.
Vom 27. bis 29. März findet in St.Gallen die 17. Ausgabe des Literaturfestivals Wortlaut statt. Unser Ticker berichtet über ausgewählte Lesungen, Gespräche und Performances.
Am Samstag und Sonntag lanciert die Rorschacherin Gloria Weiss das «Kunstkontor». Interessierte sind erstmals zu einer Ausstellung in ihrer historischen Parterrewohnung eingeladen. Zu sehen sind Werke des St.Galler Kunstkollektivs U5.
Wenn Lady Gaga 40 Jahre alt wird, ist das Grund genug, um einen Blick auf ihre bisherige Karriere zu werfen, in der sie vor allem eines war: furchtlos!
Er hat keine Fans, aber alle lachen über seine Witze. Domenico Blass ist der Mann hinter Stefan Büsser.
Roman Signer ist einer der berühmtesten gegenwärtigen Schweizer Künstler. Mit einem Architekturwettbewerb wurden Ideen für ein Signer-Museum gesucht. Warum dieses nicht gebaut wird.
Der Facebook-Gründer hat gerade einen Prozess verloren - weil soziale Medien süchtig machen. Schwerer wiegen dürfte für ihn aber etwas anderes.
In unserem Kultur-Ticker informieren wir Sie laufend über Neuigkeiten von Kunstschaffenden und Kulturbetrieben aus der Ostschweiz.
Sie machen wieder Lärm im Unterholz: Die bekannte Ostschweizer Kinderband Marius & die Jagdkapelle legt mit «Mir sind alles Waldchind» ein neues Album vor – die Songs sind auch für Erwachsene ein Genuss.
Grock (1880–1959) galt als «König der Clowns». Der Urnäscher Schauspieler Philipp Langenegger bringt dessen Lebensgeschichte gemeinsam mit den Musikern Simon Lüthi und Madlaina Küng auf die Bühne. Nach der Premiere in Herisau ist die Produktion 13 weitere Male in der Deutschschweiz zu sehen.
Francesca Pollocks Onkel Jackson ist ein Mythos in der modernen Kunst. Seit 25 Jahren arbeitet sie daran, das Werk ihres Vaters Charles bekannter zu machen. Nun ist in Horn seine erste Ausstellung in der Schweiz zu sehen.
Erzählen liegt bei Abida Rafiq in der Familie; die in Pakistan geborene Autorin führt diese Tradition zusammen mit ihrem Sohn Aaron fort: Zusammen haben sie gerade das Bilderbuch «Der kleine Hase und die Sterne» veröffentlicht.
Belcanto prägt ihren Arbeitsalltag als Opernsängerin am Theater St.Gallen; aufgewachsen ist Jennifer Panara jedoch in den USA mit Rock und Metal – und mit Freundinnen feiert sie gern zu Hits von Donna Summer oder Marianne Rosenberg.
Er ist immer am Puls der Zeit: Der weltweit vernetzte St.Galler Elektronikmusiker Norbert Möslang macht den Auftakt des zweitägigen Märzfests im Palace, das Doom-Metal aus Melbourne, Rap aus Manchester oder Trance Folk aus Rom zusammenbringt.
Der Fall von Collien Fernandes schockierte vergangene Woche – und löst mehr als nur Online-Solidarität aus: 500 Menschen meldeten sich in Berlin zu einer Demo gegen sexualisierte Gewalt an. Doch es kamen viel mehr.
Der US-Präsident glorifiziert den Iran-Krieg auf Tiktok und Co. als Computerspiel. Trump macht das absichtlich.
Von dieser menschlichen Fähigkeit im KI-Zeitalter schwärmen die Tech-Bros. Welche das ist und wie man sie nutzt.
Timmo behauptet von sich selbst, dass er gut mit Frauen umgehen kann. Diese Fähigkeit wird auf die Probe gestellt, als er im Club mit einer weinenden Frau konfrontiert wird. «Ich wollte sie trösten, da habe ich ihr einfach 50 Euro in die Hand gegeben», erklärt der 21-Jährige.
Netflix zeigt eine Verfilmung von Philip K. Dick, dem psychotisch gewordenen Science-Fiction-Autor. Seine Dystopie über ein faschistisches Amerika wirkt unangenehm aktuell.
Perücken haben einen schlechten Ruf, obwohl sie praktisch sind. Hollywood nutzt sie schon lange – doch dass das ziemlich peinlich ausgehen kann, zeigt aktuell Dwayne Johnson.
Auch weil sie Melonis Vertraute ist: Beatrice Venezi soll Venedigs Oper übernehmen – und löst einen Kulturkampf aus, der Italien spaltet.
Das Sommermusikfestival Luzern Live gibt das Programm bekannt und orientiert über seine Weiterentwicklung. Der Europaplatz samt Bühne wird neu gedacht.
Ein schwieriges Programm mit Musik von Arthur Honegger und Sergej Prokofjew? Vielleicht, aber dieser Tonhalle-Orchester-Abend mit Dirigent Paavo Järvi und der US-Geigerin Hilary Hahn kann nicht überboten werden.
Charles Lewinsky ist der vielseitigste Geschichtenerfinder der Schweizer Gegenwartsliteratur. Nun wird er 80. Warum es keine Feier gibt, sondern einen neuen Roman.
Vor kurzem ist Andreas Blocher gestorben. Nun erscheint posthum sein Buch über seine Kindheit.
Inklusiver, politischer: Lyrikerin Julia Rüegger legt mit «Sind Ihre Wunden gut verheilt?» eine Widerrede zu Max Frischs kultigen Fragebögen vor.
Das Stück «Flügel am Fuss» von Theater Lilith macht das Alter auf der Bühne sichtbar. Das ist ähnlich ehrlich und tragikomisch wie schon «4/5 oder von der Kunst keine Fahrstuhlmusik zu werden».
Im Theater und Film ist ein neues Berufsfeld aufgetaucht: Intimitätskoordination. Salome Schneebeli ist eine von schweizweit zehn Personen, die das übernehmen. Und sie erklärt, warum es wichtig ist.
Sie wollten das Publikum verführen, stattdessen blieb es weg. Rafael Sanchez und Pınar Karabulut über tiefe Publikumszahlen und warum die Charmeoffensive mit Mike Müller zum Saisonstart ins Leere lief.
Delcy Morelos stellt weltweit aus und nun zum ersten Mal in der Schweiz. In der Kunstzone der Lokremise St.Gallen hat sie aus Erde und Altholz vor Ort eine raumgreifende Installation entwickelt – und sich dabei vom Alpstein inspirieren lassen.
Banksy heisst Robin Gunningham. Anderen Künstlern gelingt es, noch immer, ihre Identität zu verschleiern. Warum sie anonym sein wollen.
Brian Dawn Chalkleys «gemalte Stickereien» verbinden mittelalterliche Bildtraditionen mit einer berührenden Suche nach dem eigenen Ich. Berührend gerade auch mit dem Hintergrund eines privaten Schickalsschlags.
Im Format «Bühnenradar» tragen wir die Bühnenhighlights für Sie zusammen – zuverlässig, jeden Monat. Wer wissen will, wo das beste Musical läuft, das Kleinod aus der Kleinkunst zu finden ist oder der nächste Theater- und Opernknüller wartet, ist hier richtig.
Die Berner Lo & Leduc veröffentlichen nach längerer Pause ein neues Album. Sie werden darauf deutlich konkreter als auch schon. Und suchen einen Umgang mit den allgegenwärtigen Krisen.
Er brachte Hazel Brugger am ESC das Tanzen bei und performte in Beni Thurneers «Benissimo». Heute ist der Schweizer Jonathan Huor, 45, einer der gefragtesten Musical-Choreografen der Gegenwart.
Nach dem Skandal um gefälschte Unterschriften verzichtet der Bund auf harte Eingriffe. Er setzt auf einen freiwilligen Verhaltenskodex – und hofft auf die abschreckende Wirkung schärferer Kontrollen.
Der deutsche Filmemacher, Gesellschaftskritiker und Autor Alexander Kluge ist tot. Er brachte Hochkultur und Privatfernsehen zusammen.
Spoiler: Ein Altersunterschied von 33 Jahren ist nicht das (einzige) Problem zwischen den Teilnehmern von «Age of Attraction». In der Netflix-Show ergründen sie die Frage, ob Alter in der Liebe wirklich nur eine Zahl ist.
Die Bilder des ausgebrannten Postautos und der abgestürzten Gondel tun so weh, da damit ein Stück Schweiz ausgelöscht worden ist.
Melanie ist zwar Single, könnte aber jeden Tag einen anderen Mann haben, erzählt sie ihrem Date Markus. Ihre Ansprüche an einen Partner sind auch klar: Sie brauche «einen Mann mit Eiern». Ob Markus dem gewachsen ist?
Die Brasilianerin Carolina Bianchi wählt für die Aufarbeitung geschlechtsspezifischer Gewalt einen radikalen Weg: Sie sediert sich auf der Bühne selbst.
Adrian Steiners Tourneetheater galt als Erfolgsstory – auferstanden aus dem Geist der Expo.02. Jetzt steht der Unternehmer wegen offener Forderungen von 2,5 Millionen Franken unter Druck. Kann er sein Lebenswerk retten?
Die beiden Rock-Enthusiasten Dani Beck und Urs «Lupi» Hofstetter feiern im Podcast «Beck ‹n› Lupi – The Monsters of Rockcast» ihre Leidenschaft.
«Bin froh, dass er tot ist»: So reagierte der US-Präsident auf den Tod von Robert Mueller. Eine weitere Eskalation an Geschmacklosigkeit – oder steckt mehr dahinter?
In der Reihe Appenzeller Forum war am Sonntag ein spezielles Crossover-Konzert zu hören: Akkordeon verbunden mit Klavier. Der Abend bot ein Bouquet spannender Klangkombinationen. Intelligente Stückauswahl und geistvolle Arrangements machten den Reiz dieses Rezitals komplett.
Philipp Bregy degustiert veganes Raclette und Albert Rösti will die Alpen verkaufen. So war Late Night Switzerland.
Das Collegium Vocale, das Collegium Instrumentale, der Jugendchor der Domsingschule und ein Solistenquintett haben Bachs «Matthäus-Passion» unter Domkapellmeister Andreas Gut mit feinster Differenzierung ausgeleuchtet.
Gedenkfeiern und post mortem die erste Biografie: Die Schweiz entdeckt ihren schweizerischsten Weltstar.
Ab heute können Abonnentinnen und Abonnenten von oneplus auf einen Teil der Inhalte des reichweitenstärksten deutschen Streaming-Anbieters RTL+ zugreifen. Was sich dadurch ändert.
Die TV-Serie «Walker, Texas Ranger» machte Chuck Norris berühmt. In Hollywood boxte sich der Karate-Weltmeister hoch, war als Trump- und Waffenfan aber Aussenseiter. Nun ist Norris 86-jährig gestorben.
Weltklasse-Cellist trifft auf hervorragend disponierte Streichergruppe des Sinfonieorchesters: Das Konzert mit Steven Isserlis, der am Donnerstag in der Tonhalle St.Gallen auch dirigierte, war ein Streicherfest der Extraklasse.
Die Gruppe Hecht dominierte die Swiss Music Awards mit vier Siegen. Doch sie sind nicht die einzigen Gewinner.
Bei den 19. Swiss Music Awards wurden die bedeutendsten Auszeichnungen der Schweizer Musikszene verliehen. Die Übersicht über alle Gewinnerinnen und Gewinner.
Ist das ein Vermächtnis oder nur makaber? Val Kilmer starb vor einem Jahr, doch jetzt spielt er wieder in einem Film mit. Die Reaktionen sind unterschiedlich, doch ganz neu ist das nicht.
Der Schweizer Bandleader erinnert sich, wie es damals war, als er nur vor vier Leuten spielte. Er erzählt, dass er am Vorabend vor Udos Tod noch mit ihm Pläne geschmiedet hat - und wofür er Taylor Swift bewundert
Der Künstler mit Pseudonym Banksy, der unvermittelt auftaucht und seine Werke an Wänden hinterlässt, gab zwei Jahrzehnte lang Rätsel auf. Nun soll seine Identität enttarnt worden sein. Wir zeigen in der Bildergalerie wichtige Werke des Künstlers.
Ein einziger Moment kann eine Karriere für immer prägen – doch was, wenn er alles andere überstrahlt? Denn manchmal ist es ganz schön anstrengend, unsterblich zu werden. Ist es also gut oder schlecht, wenn eine Rolle die gesamte Karriere eines Schauspielers dominiert?
Der Street-Art-Künstler Banksy hat jahrelang mit seinen Graffitis provoziert – nun soll das Mysterium um die Person hinter dem Pseudonym endgültig enthüllt sein. Was bedeutet das für ihn und seine Kunst?
Eine Gruppe von Ostschweizern hat ein neues Format für Newcomer entwickelt. Für die zweite Staffel von «Million Bars», die im Mai über Youtube und Tiktok ausgestrahlt wird, gab es über 100 Bewerbungen aus der ganzen Schweiz. Ein Besuch im Tonstudio Closed Circle in Wängi, wo die Show produziert wird.
Tausende Fans fieberten dem Trailer des neuen Spider-Man-Films entgegen. Auch, weil Tom Holland die Rolle nun seit zehn Jahren prägt. Er ist der beste Spider-Man – aber nicht nur, weil er die besten Saltos macht.
Die in Heiden aufgewachsene Schauspielerin Jeanne Devos zeigt ihr Solostück «Knockout» am 24. und 25. März in der Grabenhalle St.Gallen. Die 42-Jährige verbindet darin den Boxsport mit Erinnerungen an ihre Kindheit.
Bei der Arbeit mit Jugendlichen ist es Filip Paluchowski wichtig, ein Wir-Gefühl zu erzeugen, eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts. Für sein drittes Projekt mit dem Jugendsinfonieorchester St.Gallen hat er ganz bewusst ein zeitgenössisches Werk einer englischen Komponistin erarbeitet.
Die neueste Folge des Frankfurter «Tatort» handelt von einem tödlichen Hochhausbrand, ausgelöst durch entflammbares Dämmmaterial. Doch auch Erinnerungen an die Tragödie von Kerzers werden wach.
Wenn ein introvertierter Provokateur mit frauenfeindlichen Social-Media-Stars aneinandergerät, ist eine Eskalation vorprogrammiert. Ein brutaler und beispielloser Einblick in die Manosphere, wo Erniedrigung von Frauen mit Geld und Klicks belohnt wird – dank immer hemmungsloserer Radikalisierung.
Sie war emanzipierter, als es Hollywood gefiel. Doch das runde Jubiläum des ehemaligen Superstars steht unter keinem guten Stern.
Zürichs neue Co-Intendantin schickt Mike Müller auf der Zürcher Pfauenbühne in einen Feenwald. Als Lysander stolpert er seinem Liebesobjekt hinterher. Ein Sommernachtsalbtraum.
Wer hat was mit wem gemacht? Im Popkultur-Ticker halten wir Sie up to date.
Ein gutes Buch prägt und schärft den Blick auf die Welt. Besuch bei einer St.Galler Philosophin, für die komplexe Gedankengänge ein grosses Vergnügen sind.
Ellenlange Koloraturen und komplizierte Texte können Marie Luise Werneburg nicht schrecken. Die Sängerin mit der klaren und beweglichen Stimme ist in einem evangelischen Pfarrhaus aufgewachsen. Am Freitag tritt sie im Kantatenkonzert in Trogen auf.
Lina Maria Sommer malt grossformatige, abstrakte Aquarelle. Die Thurgauer Künstlerin überzeugt durch die Konsequenz und Hingabe, mit der sie sich ihrer Arbeit widmet. Darin bringt sie Freiheit und Kontrolle in eine spannungsvolle Balance.
Er war das letzte Kunsträtsel in einer enträtselten Welt, nun ist er ein Mensch unter vielen. Warum die Enttarnung von Banksy niemanden kalt lässt.
21 000 Besuchende in 56 Shows konnte die «Appenzeller Welttournee» verzeichnen. Seit Corona tourte sie durch die Schweiz und kehrt nun am 8. Mai nach Appenzell für die Derniere zurück.
Mit seinem neuen Buch «Die Lebensentscheidung» setzt der österreichische Schriftsteller Robert Menasse seine literarische Beschäftigung mit der EU fort.
Wer sich für die Oscars die Nacht um die Ohren schlägt, will auch etwas sehen, was einen wachhält. Doch während es ein grosser Abend für Filmschaffende war, schlief einem als Zuschauer beinahe das Gesicht ein.
Mit seiner Doppelrolle in «Sinners» schlug Jordan den favorisierten Timothée Chalamet. Hauptsieger des Abends war «One Battle After Another».
Die wichtigste Frage an den Oscars lautet jeweils: Wer gewinnt? Aber gleich danach kommt: Was tragen die Stars? Für Letzteres gibt es hier die Antwort.
Eine Late-Night-Show wie das Wochenendwetter, ein Sketch zum Niederknien und ein Gast aus der Reservekiste.
Der neue Tanz-Doppelabend «Echos» am Theater St.Gallen, kreiert von Frank Fannar Pedersen und Javier Rodríguez Cobos, erzählt mit archaischer Wucht und verspielten Szenen von der Sehnsucht nach Wildheit – und lebt vom umwerfenden Zusammenspiel von Tanz und Livemusik.
Jürgen Habermas war der «Verteidiger der Vernunft» – und der wichtigste noch lebende deutschsprachige Philosoph. Nun ist er im Alter von 96 Jahren gestorben.
Wieso gibt ein Mensch aus Burkina Faso einen Mord zu, den er möglicherweise gar nicht beging? Tobias Moretti als Top-Anwalt hat die Antwort.

Brandszenen in Schweizer Kinos und Theatern machen Zuschauern zu schaffen. SRF und RTS passen jetzt sogar ihr Programm an.
In Japan machen sich jedes Jahr über eine halbe Million Studierende auf die Suche nach Arbeit. «Recruit» porträtiert einen jungen Mann in diesem zermürbenden Spiel.
Die neue «Lord of the Flies»-Serie vom «Adolescence»-Autor, Einblick in das Leben des verrückten Kochs Gordon Ramsay und eine deutsche Thrillerserie, die wirklich packend ist.
Uns begeistern der neue Roman von Percival Everett, das Memoir von Siri Hustvedt über ihre Lebensliebe sowie eine Polit-Parabel mit Elefanten.
Der deutsche Regisseur Claus Guth verlegt Leclairs Opernklassiker von Sizilien in ein Internat. Es geht um eine Dreiecksbeziehung und die unauflösbaren Widersprüche der Liebe.
Ab 10 Punkten dürfen Sie sich Ihrer linguistischen Kenntnisse rühmen. Und richtig gut sind Sie mit 11 oder 12 Punkten.
Der Autor erzählt, warum Schreiben für ihn Handwerk ist, weshalb er nicht mehr als Jude befragt werden will – und wieso die «Fascht e Familie»-Pilotfolge nach London geschickt werden musste.
Die Schweizer Filmakademie hat im Zürcher Kongresshaus die Gewinnerinnen und Gewinner des Schweizer Filmpreises 2026 verkündet.
Zum zweiten Mal lehnt es der Schweizer Geheimdienst ab, das Dossier über Josef Mengele im Bundesarchiv zugänglich zu machen. Der Historiker Jakob Tanner hält das für skandalös – nun soll das Gericht entscheiden.
Netflix lässt den vom Heroin ausgelöschten Band-Gitarristen Hillel Slovak wiederauferstehen – dank KI. Warum das eine verpasste Chance ist.
Richard Linklater erzählt von den Dreharbeiten zu Jean-Luc Godards Klassiker «À bout de souffle». Ein Insider-Film, an dem man auch von aussen grossen Spass haben kann.
«Harry Potter»-Fans müssen sich nur noch bis Weihnachten gedulden – dann soll die neue Serie bei HBO Max anlaufen. Mit einem Teaser stimmen die Macher auf das Zauberabenteuer ein.
Vor 20 Jahren wurde die sehr junge Miley Cyrus zum Disney-Star. Nun kehrt sie für ein etwas seltsames Geburtstags-Special zu ihrer damaligen Rolle zurück.
Die Welt steht vor dem Untergang, nur einer kann sie retten. Doch die Hoffnung ist klein. Klingt deprimierend, wird aber bald das, was man in Hollywood «uplifting» nennt.
David Foster Wallace schrieb mit «Das hier ist Wasser» einen Essay gegen den Egoismus. Er kann uns allen helfen.
Erhalten Sie Lesetipps und -inspirationen von unserer Literaturredaktorin Nora Zukker.
«Toxibaby» ist nach eigenen Angaben der «schlimmste Liebesroman, den man sich vorstellen kann». Das stimmt. Und doch ist es keine bedrückende Lektüre.
Der meisterhafte Roman des Pulitzer-Preisträgers, als «American Fiction» verfilmt und Oscar-prämiert, ist jetzt in der deutschen Übersetzung neu erschienen. Er rechnet auf virtuose Weise mit der Identitätspolitik ab.
Computergenerierte Lieder fluten die Streamingdienste und werden teils im Namen echter Künstlerinnen und Künstler veröffentlicht. Die schwedische Plattform will diese nun mit einem neuen Tool schützen.
Die kanadische Sängerin heizt mit Instagram-Posts und mysteriösen Plakaten Gerüchte über Comeback an. Bis zu 40’000 Fans könnten sie pro Abend in der grössten Konzerthalle Europas erleben.
Am Samstag startet die erfolgreichste Band der Welt ihre neue Tournee. Netflix überträgt das Konzert, der Jahresumsatz der südkoreanischen Boygroup wird auf eine Milliarde Dollar geschätzt.
Was «klassisch» in klassischer Musik bedeutet, ob Death Metal den Tod verherrlicht und warum so viele Menschen gerne Taylor Swift hören: 40 Fragen und Antworten zur Musik.
Sobald Viktor Orbán nicht mehr an der Macht ist, will der Jahrhundertpianist wieder in Ungarn auftreten. Ein Gespräch über die Kraft der Musik, seine abenteuerliche Flucht und die Hoffnung auf einen Machtwechsel.
Chelsea Zurflüh erobert von Pieterlen aus gerade die Opernwelt. Ein Treffen mit der Sopranistin, die sich selbst als «Dorfmädchen» bezeichnet.
Star-Musiker auf der Bühne, Chefs von Schweizer Grossfirmen im Stiftungsrat: Michael Haefliger weiss, wie man CEOs für Kultur begeistert. Vor seinem Abschied sagt er, warum er weiterhin an Wachstum glaubt.
Die Musikwissenschaftlerin Caiti Hauck hat zu Politik in Gesangsvereinen geforscht. Ihre Ergebnisse hat sie in einem Comic mit drei fiktiven Protagonisten zusammengefasst.
Zehn Jahre leitete sie das Kunstmuseum Bern und das Zentrum Paul Klee. Nun wird Zimmer neue Generaldirektorin des Belvedere in Wien. Bern sucht ab nächster Woche international eine Nachfolge.
Journalisten der Nachrichtenagentur Reuters wollen aufgedeckt haben, wer hinter dem anonymen Street-Art-Künstler Banksy steckt – und damit einen riesigen Aufschrei ausgelöst.
Die Nachrichtenagentur Reuters will die Identität des Künstlers enthüllt haben. Aber was, wenn diese Art von Recherche genau das zerstört, was Banksy der Welt zu schenken hat?
Die Gefährte klein, der Ehrgeiz gross: Der Berner Marco Zanoni hat einen Renntag auf der Kartbahn Lyss fotografiert, wo 9-Jährige schon mal auf 90 km/h beschleunigen.
Sein Lebenslauf liest sich wie ein Abenteuerroman – mitsamt Drogen, Exzessen und Raubzügen. Doch sein höchstes Ziel war es, Menschen Freude zu machen. Nachruf auf den Künstler Timmermahn.
In der Berner Dampfzentrale legt Hofesh Shechter mit einem fulminanten Ensemble die Verbindungsstränge zwischen Volkstanz und Rave frei.
Sie spielte in einer Punkband und zählt heute zu den wichtigsten Komponistinnen der Gegenwart: Ein Gespräch mit Olga Neuwirth über ihre Polit-Oper «Monster’s Paradise», die am Sonntag in Zürich Premiere feiert.
Die Kulturszene ist so politisch aufgeladen wie selten – auch in Bern. Doch diese Kunst droht, sich selber abzuschaffen.