
Gemäss der Gewerkschaft "Angestellte Schweiz" will der finnische Netzwerkausrüster Nokia in der Schweiz rund 10 Prozent der Belegschaft abbauen. Derzeit sind bei Nokia in der Schweiz in den Standorten Zürich und Lausanne den Angaben der Gewerkschaft zufolge rund 140 Personen beschäftigt. Damit wären um die 14 Personen von der Massnahme betroffen.
Zu einer engen engeren Zusammenabeit kommt es zwischen der Innovationssparte des westschweizerischen Verschlüsselungsspezialisten Kudelski und dem US-KI-Chiphersteller Axelera AI zusammen. Denn dessen neue Hochleistungsplattform für sogenannte Edge-Künstliche-Intelligenz mit dem Namen "Europa" integriert die Sicherheitslösung "Kudelski Secure Enclave".
Die Schweizer IT-Sicherheitsdienstleisterin Omicron holt Oliver Meroni als Senior Account Manager zurück an Bord. Mit ihm gewinne man einen erfahrenen Sales- und Security-Experten sowie einen ehemaligen Omicrönler zurück, der langjährige Erfahrung bei marktführenden IT-Sicherheitsherstellern wie Palo Alto Networks und Pentera mitbringe, heisst es in einer Aussendung dazu.
Der Hype um Künstliche Intelligenz weicht zunehmend der Frage nach der konkreten Adoption. Um Schweizer KMUs von ersten KI-Experimenten zum geglückten Business Cases zu begleiten, veröffentlichten Digitalswitzerland und die Implement Consulting Group im Rahmen des heutigen AI-Flagship-Events in Zürich ein praxisorientiertes Handbuch zur KI-Anwendung.
Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie sieht sich stabil ins neue Jahr gestartet. Laut dem Branchenverband ZVEI ist das Auftragsvolumen binnen Jahresfrist um 3,2 Prozent gestiegen. Aus dem deutschen Inland gingen demnach im Januar drei Prozent mehr Orders ein. Auslandskunden erhöhten ihre Bestellungen um 3,5 Prozent.
Huber+Suhner hat die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 bekannt gegeben, die ein deutliches Wachstum im Auftragseingang und einen höheren Gewinn als im Jahar davor ausweisen. Konkret kletterte der Betriebsgewinn (Ebit) um 4,9 Prozent auf 90,8 Millionen Franken, wie der auf elektrische und optische Verbindungstechnikenn ausgerichtete Konzern wissen lässt.
Mit "BaselTech" lanciert der Kanton Basel-Stadt gemeinsam mit der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW und der Universität Basel ein neues Innovationsförderprogramm. Mit dem Programm wolle man gezielt die digitale Innovationsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Basel stärken und den Aufbau eines vernetzten ICT-Ökosystems fördern, das Wirtschaft, Wissenschaft und Startups zusammenbringe, teilt der Kanton via Aussendung mit.
Also hat sich entschieden, ein KI-Kompetenzzentrum aufzubauen. Dieses soll Vertriebspartner dabei unterstützen, KI-Lösungen über verschiedene Software- und Hardware-Kategorien hinweg in unterschiedlichen Märkten zu verkaufen. Der auf die ITK-Industrie ausgerichtete Tech-Anbieter Also mit Holdingsitz im innerschweizerischen Emmen setzt eigenen Angaben zufolge intern bereits seit sechs Jahren KI-Tools ein, Prozesse zu beschleunigen, Kosten zu senken und die Produktivität zu steigern.
Ein neues Detektionssystem von Forschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL), des Swiss Data Science Center und weiterer Schweizer Institutionen sowie der Universität Wageningen nutzt Künstliche Intelligenz (KI) und Satellitenbilder zur präzisen Ortung von Müllbergen im Meer. Das Verfahren namens "AI for Detecting Ocean Plastic Pollution with Tracking" (ADOPT) soll vor allem das Einsammeln von Plastik künftig vereinfachen.
Die kalifornische KI-Entwicklerin Anthropic, die unter anderem für den Chatbot Claude bekannt ist, hat Klage gegen die US-Regierung eingereicht, weil das Unternehmen vom Pentagon offiziell als "Lieferkettenrisiko" (supply chain risk) eingestuft und auf eine schwarze Liste gesetzt wurde.