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Mittwoch, 08. April 2026 00:00:00 Technik News
Aktualisiert: Vor 3 Min.
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Strukturfarben lassen sich dank einer Innovation von Forschern der Universität Kobe (KU) künftig mit einem Tintenstrahldrucker drucken. Während herkömmliche Druckpigmente verblassen und die meisten strukturellen Farben nicht gedruckt werden können, arbeitet KU-Materialwissenschaftler Hiroshi Sugimoto mit seinem Team an einer bahnbrechenden Art und Weise der Farberzeugung.

Die Social-Media-Plattform Tiktok hat heute den Bau eines zweiten Rechenzentrums in Finnland angekündigt. Das vom chinesischen Konzern Bytedance betriebene Netzwerk investiert dafür erneut rund eine Milliarde Euro. Die neue Anlage soll in Lahti im Süden Finnlands errichtet werden und mit einer Leistung von 50 Megawatt starten. Später könne sie auf bis zu 128 Megawatt Leistung ausgebaut werden, ist einer Aussendung dazu zu entnehmen.

Vor 25 Jahren bestellten die ersten Kunden Gaming-Hardware oder Computerteile bei Digitec.ch. Heute ist Digitec Galaxus der grösste Onlinehändler der Schweiz und in sieben weiteren Ländern aktiv. Begonnen hatte es mit drei jungen Männern, die ihre Nächte an Technopartys verbrachten oder die bis in die frühen Morgenstunden am Computer zockten und Gamer-PCs für ihre Freunde zusammenschraubten.

Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) bietet ab Herbst dieses Jahres das neue CAS (Certificate of Advanced Studies) "Future Leadership und KI" an. Dieser berufsbegleitende und praxisorientierte Weiterbildungslehrgang soll Führungskräften vermitteln, die Potenziale von künstlicher Intelligenz strategisch zu nutzen und verantwortungsvoll in Organisationen integrieren zu können.

Forschende der Technischen Universität München (TUM) entwickeln einen Ernte-Roboter für Spargel. Der Prototyp erkennt und lokalisiert reifen grünen Spargel. Dabei ist er schnell genug, um mit der Ernte durch Menschen konkurrieren zu können. Weitere Tests sind geplant, um die Erntefähigkeit des Roboters weiterzuentwickeln.

Künstliche Intelligenz (KI) ist mittlerweile in der Lage, Schwachstellen in Softwaresystemen zu finden und wird zunehmend als mächtiges Werkzeug in der Cybersicherheit eingesetzt. KI-Modelle können Code analysieren, Muster erkennen und Sicherheitslücken identifizieren, oft schneller und effizienter als manuelle Prozesse. Neuere KI-Modelle, wie beispielsweise von Anthropic (Claude Mythos), sind darauf spezialisiert, selbst tief verborgene, jahrelang schlummernde Sicherheitslücken in komplexen Betriebssystemen (wie OpenBSD) zu finden.

So genannte "Romance Scams" verursachen erhebliche finanzielle Schäden und setzen die Betroffenen auch emotional stark unter Druck. Täter bauen auf Social-Media-Plattformen und Partnerbörsen fingierte Beziehungen auf, um die Opfer später zu Zahlungen zu bewegen. Neuerdings nutzen die Betrüger zusätzlich KI‑generierte Bilder, um ihre Behauptungen weiter zu untermauern. Ein angeblicher medizinischer Notfall wurde dabei gezielt als Druckmittel eingesetzt, lässt das schweizerische Bundesamt für Cyber-Sicherheit (BACS) wissen.

Susan D'Andrea und ihr Team vom College of Health Sciences der University of Rhode Island (URI) bekämpfen den Motivationsmangel von Prothesenträgern zum Training mit dem Augmented-Reality-Spiel (AR) "ARm-Strong". Dieses soll die Teilnehmer während des Trainings oder der Rehabilitation bei Laune halten und motivieren.

Das chinesische Amazon-Pendant Alibaba hat mit Qwen3.6-Plus eine neue Version seines grossen Sprachmodells veröffentlicht. Das Modell soll gemäss Mitteilung vor allem die Fähigkeiten im autonomen Programmieren sowie bei der Verarbeitung und Verknüpfung verschiedener Datentypen erweitern. Mit Qwen3.6-Plus reagiert Alibaba auf die wachsende Nachfrage nach agentischen KI-Systemen, die nicht nur auf Eingaben reagieren, sondern eigenständig komplexe Aufgaben bearbeiten, etwa in umfangreichen Codebasen oder visuellen Umgebungen.

Die schweizerische Bundeskanzlei hat in einem offenen Wettbewerbsverfahren einen neuen Lieferanten für den Bund evaluiert. Die Wahl fiel auf die in Zürich-Kloten (The Circle) domizilierte Information Services Group Switzerland (ISG). Diese soll die zentrale Bundesverwaltung künftig mit Fachwissen im Bereich Benchmark und Marktanalysen für Informatikanwendungen unterstützen. Das Kostendach beträgt gut 2,7 Millionen Franken für die nächsten zehn Jahre.