
Die Internationale Energieagentur gibt als Reaktion auf den Iran-Krieg 400 Millionen Barrel Öl für den Markt frei. Die Schweiz ist IEA-Mitglied, zapft ihre strategischen Energiereserven aber nicht an. Warum?
Stationäre Patienten werden beim Projekt Visit des Spitals Zollikerberg zu Hause betreut – fast wie im Spital. So bleiben Spitalbetten für akute Fälle frei. Kann dieses Modell die Spitäler dauerhaft entlasten? Blick hat das Team einen Tag lang begleitet.
Belgiens Wirtschaft profitiert von der Lage des Landes am Atlantik. Dort machen sich aber mächtige Kokainkartelle breit. Sie verwandeln die Häfen in Drogenumschlagplätze und korrumpieren den Staat. Was ist da los?
Die Erben von Oskar Reinhart schenken dem Bund ein Anwesen bei der Villa Römerholz in Winterthur. Darauf liegt eine historische Freizeit- und Badanlage mit Hallen-, Freibad und Bocciabahn. Die Liegenschaft wird zuerst saniert, dann wird sie öffentlich zugänglich.
Das Tourneetheater «Das Zelt» steckt in der Klemme. Offene Rechnungen von über 2,5 Millionen Franken belasten die 2002 gegründete Firma. Angestellte warten auf Löhne, Sozialabgaben wurden nicht bezahlt und Künstler springen ab. Droht dem Unternehmen das Aus?
Die Aktie von Stadler Rail ist so günstig wie nie, wie eine Analyse von cash.ch zeigt. Die Chancen und Risiken für Investoren im Überblick.
Das Pharmaunternehmen Bichsel in Interlaken BE schliesst bis Ende 2026. 152 Mitarbeitende verlieren ihre Jobs. Grund: Seit Jahren rote Zahlen und veraltete Anlagen.
Charmant, hart, opportunistisch: Wie sich Paolo Compagna an die Spitze des Liftbauers Schindler hievte – und das Erbe der Familie verwaltet.
Nach Jahrzehnten im Fünfsternehotel Gstaad Palace tritt Franz Faeh (64) ab. Der Starkoch, der auch das Publikum in einer SRF-Doku begeisterte, übergibt die Küchenleitung seinem Kollegen Luca Gatti (56). Mit dem Job im «Palace» hatte sich Faeh einen Bubentraum erfüllt.
Seit über 25 Jahren ist im Verenahof in Baden AG kein Gast mehr eingecheckt. Immer wieder sind Investoren mit ihren Ideen gescheitert. Jetzt taucht ein neues, ambitioniertes Projekt auf. Blick kennt die Eckpunkte.
Seit acht Monaten stehen an zentraler Lage in Schlieren drei Wohnhäuser leer. Die Anlagestiftung Vertina, der die Liegenschaften gehören, will aufwerten und verdichten. Doch eine Einsprache bremst das Grossprojekt aus.
Während rund zwei Monaten konnte die Blick-Community für die schönsten Skigebiete der Schweiz abstimmen. Bei der feierlichen Preisverleihung in Zürich wurden am Mittwoch die Sieger der diesjährigen Blick Winter Awards geehrt.
In Steckborn TG am Bodensee wird ein Grundstück mit direktem Seezugang verkauft. Das kommt nur sehr selten vor. Für das Ferienhaus mit 4,5 Zimmern sind 5,3 Millionen Franken ausgerufen. Dafür bekommt man einen 42 Meter langen Seezugang. Und einen Grillplatz am Ufer.
Die provisorische Steuerrechnung 2026 wurde vielerorts verschickt. Lohnt sich eine Vorauszahlung? Wir haben die Zinsen aller 26 Kantone verglichen.
Monika Ribar übergibt nach zehn Jahren als SBB-Verwaltungspräsidentin das Zepter an André Wyss. Sie hinterlässt eine rekordbrechende Bahn – und grosse Baustellen.
In der Zürcher Kronenhalle gibt es einen Wechsel in der Küche: Peter Schärer hört als Chef de Cuisine auf. 35 Jahre lang hat er das Lokal geprägt – und mit seinem Führungsstil in einer SRF-Doku für Irritationen gesorgt. Schärers Nachfolger kommt aus dem eigenen Haus.
Das denkmalgeschützte Centrumshüsli steht vor einer ungewissen Zukunft. Eigentlich sollte das Gebäude für symbolische 1000 Franken an einen Verein veräussert werden. An der Urne wurde aber ein Darlehen abgeschmettert. Vereinspräsident Christoph Füllemann ist enttäuscht.
Das herkömmliche Heinz-Ketchup ist hierzulande 90 Rappen günstiger als die Zuckerfrei-Varianten. Wer die Zutatenliste studiert, kommt ins Grübeln: Denn daran kann der Preisunterschied nicht liegen. Eine Spurensuche – und ein Rezept.
Der Schweizer Tennisheld Roger Federer stieg letztes Jahr zum Sport-Milliardär auf. Jetzt hat er es auch in die neue Milliardärsliste des US-Magazins «Forbes» geschafft – zum ersten Mal. Sein Vermögen verdankt Federer lukrativen Sponsorendeals und klugen Investitionen.
Die Migros Zürich gibt ihre Tegut-Gruppe in Deutschland auf. Die Bio-Supermärkte verursachten grosse Verluste. Es ist nicht das einzige Auslandsabenteuer, bei der der orange Riese nach Jahren die Reissleine ziehen musste. Ein Überblick.
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende: Mit dem Verkauf der Bio-Kette Tegut zieht sich die Migros Zürich nach 14 Jahren komplett aus Deutschland zurück. Das Auslandabenteuer kostet die Genossenschaft über eine halbe Milliarde Franken!
Die SBB haben im letzten Jahr einen neuen Passagierrekord aufgestellt und einen deutlich höheren Gewinn von knapp 500 Millionen Franken eingefahren. Dieser ist jedoch auf Einmaleffekte zurückzuführen. Die Bundesbahnen wollen weiterhin sparen.
Die Raiffeisen-Gruppe hat im letzten Jahr einen Gewinn von 1,09 Milliarden geschrieben – 9,9 Prozent weniger als 2024. Als Grund gibt die Bank tiefere Zinsmargen wegen den SNB-Zinssenkungen an. Für dieses Jahr gibt sich Raiffeisen zuversichtlich.
Grosser Auftritt für Gabriel Brenna: Der neue Raiffeisen-CEO stellt zum ersten Mal das Jahresergebnis vor. Was aber noch mehr interessiert: Wie tickt der Neue und welche Weichen will er für die Zukunft stellen?

- Der Konzernchef und Verwaltungsratspräsident des US-Baustoffkonzerns Amrize, Jan Jenisch, hat für das Jahr 2025 eine Gesamtvergütung von 9,96 Millionen Franken erhalten. Den Löwenanteil der Vergütung machten dabei Aktienbestandteile in Höhe von 7,87 Millionen Franken aus, wie aus dem am Donnerstagabend veröffentlichten Geschäftsbericht von Amrize hervorgeht.
- Nach dem Rücktritt von Verwaltungsrätin Theresa Drew schlägt Amrize zwei neue Mitglieder für das Aufsichtsgremium vor: Der bisherige Bucher-Chef Jacques Sanche und Don Newman sollen an der Generalversammlung vom
- Beim US-Softwarekonzern Adobe steht nach vielen Jahren ein Chefwechsel an. Shantanu Narayen werde zurücktreten, sobald ein Nachfolger gefunden ist, teilte der Anbieter von Kreativsoftware etwa zur Video- und Fotobearbeitung am Donnerstag nachbörslich im Zuge der Veröffentlichung der Resultate des ersten Geschäftsquartals mit. Der Manager werde aber Verwaltungsratsvorsitzender bleiben. Narayen kam bereits 1998 zur Adobe und führt das Unternehmen seit Dezember 2007. Derweil lief es für das Unternehmen zum Start ins Geschäftsjahr besser als von Analysten erwartet. Der Aktienkurs geriet im nachbörslichen US-Handel allerdings unter Druck.
- Inflationssorgen wegen der Folgen des Iran-Krieges haben am Donnerstag den US-Aktienmarkt stark belastet. Anlegern missfiel, dass die Ölpreise trotz der Freigabe von Reserven durch die Internationale Energieagentur weiter stiegen. Angesichts iranischer Attacken auf den Energiesektor im Persischen Golf kostete ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent teils wieder mehr als 100 US-Dollar. Aktuell rechnen Finanzmarktakteure nicht mehr mit Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed in diesem Jahr.
- Der US-Leitindex Dow Jones Industrial hat am Donnerstag seine jüngsten Verluste ausgeweitet. Im Fokus blieb der Iran-Krieg samt der Ölpreise, die trotz der Freigabe von Reserven durch die Internationale Energieagentur weiter stiegen. Ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent kostete zuletzt wieder rund 100 US-Dollar.
- Die Swiss Life ist mit einem soliden Zahlenset in das bis 2027 laufende Strategieprogramm gestartet: Der Finanzkonzern steigerte die Einnahmen leicht und verdiente zumindest auf operativer Ebene mehr Geld. Zugleich wird die Dividende ein weiteres Mal angehoben. Das überzeugte die Anleger jedoch nicht vollends.
- Geberit blickt auf ein solides Geschäftsjahr 2025 zurück. So legte der Umsatz auf vergleichbarer Basis um beinahe 5 Prozent zu und die Profitabilität konnte auf einem hohen Niveau gehalten werden. Der Krieg im Nahen Osten beeinträchtigt zwar die Visibilität, dennoch zeigt sich das Unternehmen recht zuversichtlich.
- Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag ihre jüngsten Verluste ausgeweitet und damit auf den erneut gestiegenen Ölpreis reagiert. Anleger scheuten insofern weiter Risiken. Die Nachrichtenlage mahnte einmal mehr zur Vorsicht, denn zum einen wurden in irakischem Gewässer zwei Öltanker angegriffen, und zum anderen verunsicherten Aussagen von Irans neuem Religionsführer und Staatsoberhaupt. Modschtaba Chamenei forderte Rache für die Opfer im Krieg gegen die USA und Israel. Auch müsse «weiterhin der Hebel der Blockierung der Strasse von Hormus genutzt werden». Sie ist ein Nadelöhr der globalen Energieversorgung.
- Die internationalen Finanzmärkte stehen weiterhin im Banne des Iran-Krieges. Seit die zwischenzeitlichen Hoffnungen auf ein schnelles Ende einen Dämpfer bekommen haben, geht es an den Aktienmärkten wieder mehrheitlich nach unten. So auch heute: Der Schweizer Leitindex SMI verlor zum dritten Mal in dieser Woche deutlich. Und auch andere Märkte wie der deutsche Dax oder der französische CAC 40 büssten an Terrain ein, und auch die Wall Street stand zumindest zum Europa-Schluss tief im roten Bereich.
- Im Umfeld wieder steigender Ölpreise hat der Dax am Donnerstag moderat nachgegeben. Anleger reagierten gelassener als noch am Montag auf den neuerlichen Anstieg der Ölpreise auf inzwischen wieder rund 100 US-Dollar. Obendrein halfen erfreuliche Quartalsberichte und Unternehmensausblicke, die Verluste am deutschen Aktienmarkt zu begrenzen.
Finanzplanung - AHV, Pensionskasse, Säule 3a und Geldanlegen: Neben den drei bestehenden drei Säulen der Altersvorsorge gewinnt der private Vermögensaufbau für den Ruhestand an Bedeutung.
Schifffahrt - Im Mittelmeer treibt ein beschädigter Flüssiggas-Tanker aus Russland nach offiziellen Angaben ohne Besatzung auf die italienische Insel Lampedusa zu.
- Der auf zwei Tage angelegte Pilotenstreik bei der deutschen Lufthansa hat an den Drehkreuzen München und Frankfurt Hunderte Flüge ausfallen lassen. Die Auswirkungen davon waren auch in der Schweiz zu spüren. An den Flughäfen Zürich, Basel und Genf kam es zu Ausfällen.
- Der Autobauer BMW hat im vergangenen Jahr erneut den schwachen Markt in China zu spüren bekommen und setzt sich auch für 2026 verhaltene Ziele. Allerdings geht das Management davon aus, dass sich die Situation rund um Zölle im transatlantischen Handel ab dem zweiten Halbjahr etwas entspannt. Die Nachfrage nach Autos soll jedenfalls stabil bleiben. Trotz eines leichten Gewinnrückgangs soll die im vergangenen Jahr deutlich gestutzte Dividende wieder etwas erhöht werden. Der Aktienkurs fiel am Donnerstag zunächst, drehte dann aber ins Plus.
Insolvenzen - Rund ein halbes Jahr nach dem Aus des insolventen Solarmodulherstellers Meyer Burger hat ein US-Unternehmen Technik und Anlagen übernommen.
- Der kriselnde Autobauer Stellantis schaut sich Insidern zufolge in China nach finanzkräftigen Partnern für sein schwächelndes Europa-Geschäft um. Führungskräfte des Unternehmens trafen sich bereits mit den Unternehmen XPeng und Xiaomi, um Optionen für eine Umstrukturierung von Stellantis in Europa zu erörtern, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Dabei sei es auch um einen möglichen Erwerb von Anteilen an Maserati oder anderen Marken gegangen. Die Gespräche hätten sich angesichts der Wachstumsambitionen chinesischer Autobauer auch um den Zugang zu Produktionskapazitäten gedreht.
Krieg am Golf - Der neue Oberste Führer des Irans, Modschtaba Chamenei, hat die Bevölkerung zur Einheit aufgerufen und eine längere Schliessung der für die Schifffahrt wichtigen Strasse von Hormus angedroht.
Geldpolitik - Trotz des Ölpreisschocks infolge des Nahostkrieges erwarten Ökonomen weiterhin im Juni eine erste Zinssenkung der US-Notenbank im laufenden Jahr.
- Der auf zwei Tage angelegte Pilotenstreik bei der Lufthansa hat an den Drehkreuzen München und Frankfurt Hunderte Flüge ausfallen lassen. Das berichten die jeweiligen Flughafenbetreiber für den Donnerstag. Danach fielen am ersten Streiktag in Frankfurt rund 400 von 1.165 geplanten Starts und Landungen aus. In München wurden 230 von rund 800 Flugbewegungen gestrichen. Die Zahlen beziehen sich auf alle Fluggesellschaften, die Ausfälle sind wesentlich der Lufthansa zuzuordnen.
- Der US-Leitindex Dow Jones Industrial hat am Donnerstag seine jüngsten Verluste ausgeweitet. Im Fokus blieb der Iran-Krieg samt der Ölpreise, die trotz der Freigabe von Reserven durch die Internationale Energieagentur weiter stiegen. Ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent kostete zuletzt wieder rund 100 US-Dollar.